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  1. allgemeine Bezeichnung für Schnellkügelchen, also für 1. "Kleiwachse" oder "Klimberde" (unglasierte, weiße, gebrannt) 2. "Schusser(de)", dieselben mit brauner Glasur 3. Wackelen oder Waulen, a) "gewähnegliche (gewöhnliche)", b) "Erweswackelen (erbsengroße)", c) lackierte Wackelen in verschiedenen Farben, rot, grün oder blau, und wie poliert, d) "Marmorwackelen", fleischfarbig mit etwas rotem Geäder, e) Agaad-(Achat)-wackelen. Nb. "Glaswackeln" gab's damals noch nicht; f) ein Bickert, wie 2. aber von der Größe eines Borstorfer Apfels, es wurde damit nicht geknebst, sondern nur gerollt. ("Wieviel Jahre best de ald?") Der Kauf- oder Kurswert war etwa folgender: 6 Wackelen (4 Hlr) = 12 "Klimperde" = 8 "Schusserde" = 3 lackierte Wackelen = 1 "Marmorwackel" = 1 Bickert; 2-3 "Marmorwackeln" = 1 "Agaadwackel" (bis in die Jahre 1839 bis 1844) (Müller: Waggelen) ( Bennecke Das Wackelspiel wird auf dreierlei Art betrieben: 1. Kuttenwerfen, wobei die Wackeln geschuckelt oder geschmackt werden 2. Anwerfen, wobei sie an die Erde geworfen 3. "Knibbsen", wo sie in der Drusel einfach aufeinandergeknibbst werden. Nur von dem "Wackelspiel" soll die jetzt verschwundene KutteneckeLandkarte ihren Namen bekommen haben) (vgl. auch schmacken.)